Sommerlager 2015 der Pfadfinder

Text: | 15.09.2015 | Bisher 1,670 Mal gelesen

SL2015Das Sommerlager 2015 war vor allem für die Beine sehr arbeitsreich. Denn der Ort, auf dem unser Stamm sich auf dem schwedischen Lagerplatz befand, war fast einen halben Kilometer vom Hauptplatz (mit den sanitären Anlagen und dem Essenplatz)entfernt. Dementsprechend viel Strecke legte man tagsüber zurück. Schon am ersten Tag oder besser in der ersten Nacht, gab es einen kleine Katastrophe, zumindest für die Mädchen. Nachts regnete es durch ein Loch im Jurtendach und plötzlich schwammen unsere Koffer. Nach einer spontanen Umzugsaktion in das Materialzelt konnte die Nacht dann im Trockenen verbracht werden. Am nächsten Tag gab es für alle ein Erkundungsspiel, bei dem sich die Stämme erst mal beschnuppern konnten, wir waren rund 460 Pfadfinder aus 13 verschiedenen Stämmen. Für unsere Mädchengruppe, die die Nacht zum Glück in einer trockenen Jurte verbracht hat, ging es am Tag danach auf Hajk. Ebenso für die eine Jungengruppe. Für alle anderen gab es AG´s, bei denen man vor allem andere Pfadis kennenlernen konnte. Als am nächsten Tag die beiden Hajkgruppen wieder da waren und ihre verschwitzten Sachen gewaschen hatten, war es auch schon Abend. In den Tagen danach konnten wir uns unsere Räubertröphäen erringen. Passend zum Thema „Ronja Räubertochter“ mussten wir auch beweisen, dass wir alle Räuber sind. Etwa zur Hälfte des Lagers brach auch der Rest unseres Stammes zum Hajk auf. Die Gruppen kamen alle wieder heile zurück, was zum Teil bedauert wurde, da es nun mit den Bänken beim Essen wieder zu eng wurde und einige wieder im Stehen essen mussten. Auch der versumpfte Essensplatz war nicht gerade angenehm. Hinzu kam die Ansage Wasser zu sparen, also nur 3 Minuten duschen, ein Weltzusammenbruch für so manche.

Pünktlich zur Hälfte des Lagers gab es ein Gewitter, das man gut als gefühlten Weltuntergang bezeichnen konnte. Eben noch stand man hysterisch lachend im Regen, dann bringt man das Feuerholz  in das Materialzelt und schließlich steht man dann in der Jurte und lauscht dem Regen. Sechs Tage vor dem Ende machen wir einen Ausflug nach Helsingborg. Einen Tag später fand das Geländespiel statt. Dabei musste man Edelsteine und Goldbarren erbeuten, durfte dabei aber nicht das einen Lager unverteidigt lassen. Dabei fanden einige sehr unkonventionelle Eroberungstaktiken statt. Dreckig ging es zum Lagerplatz zu den überfüllten Duschen. Einen später gab es ein Sportturnier, an dem die Pfadfinderstämme in verschiedenen Wettkämpfen gegen einander antraten. Kurz vor der Abreise traten die Mitarbeiter zu einem Scoutballturnier an, wobei die Stimmung unglaublich gut war (unsere Mitarbeiter natürlich auch).

Am Abend gab es dann den Taufgottesdienst von Luis und zwei Jungen aus Ascheberg, der unglaublich schön war. Wir standen während der Taufe mit Fackeln rund um das Ufer eines Sees.

Der letzte Abend war wieder für den bunten Abend reserviert, Pinneberg und Boostedt zeigten die englische Tür und Schobüll und Angeln Süd präsentierten umgedichtete Lieder.

Am nächten Morgen ging es unglaublich früh (5 Uhr morgens) wieder nach Hause.

Von Stina Mordhorst

Kommentare sind geschlossen