Sommerlager 2016 der Pfadfinder

Text: | 29.09.2016 | Bisher 709 Mal gelesen

apfelmusUnser diesjähriges Sommerlager fand in Sachsen, genauer gesagt in Rödern, in der Nähe von Dresden, statt.

Die Hinfahrt hat ungefähr 8 Stunden gedauert, aber zum Glück hatten wir im Bus eine gute Klimaanlage, so dass es nicht so heiß war wie draußen.

Als wir ankamen, hieß es erstmal Sachen auspacken und ausruhen. Gleich am nächsten Tag begann unsere dreitägige Wanderung, von uns Pfadis Haik genannt. Die Gruppenleiter waren mit ihren Sippen (so nennen wir unsere Pfadfindergruppen) unterwegs. Wir aus Pinneberg-Süd hatten einen sehr schönen Haik und sind ca. 30 km gewandert. Das einzige, das nicht so toll war, waren die Mücken. Da wir beide Nächte in der Nähe von Seen geschlafen haben, wurden wir fast komplett von Mücken zerstochen. Dafür konnten wir in einem der Seen sehr schön baden.

Die jüngeren Pfadfinder (Wölflinge genannt) wanderten nur zwei Tage und sie schliefen in einer Kirche in der der Nähe von Rödern.

Wir waren insgesamt sechs verschiedene Pfadfinderstämme auf dem Lagerplatz. Jeder Stamm hatte sein eigenes Dorf, nur die Pinneberger Stämme haben ein gemeinsames Dorf gebildet.

Am nächsten Tag hatten wir AGs und konnten zum Beispiel auf der Rödern Kanu fahren, wanderungSchmieden oder bei der Lederwerkstatt vieles aus Leder herstellen. Die AGs machten immer besonders Spaß, weil der Kreativität keine Grenzen gesetzt waren.

Am Freitagabend freuten sich alle schon auf den Ausflug nach Dresden, der am nächsten Morgen losgehen sollte. Als es soweit war, aßen wir in Ruhe Frühstück und dann brachten uns die Reisebusse direkt nach Dresden in die Innenstadt. Dort durften die Wölflinge und einige Interessierte eine Stadtführung machen, während die größeren Pfadfinder und Mitarbeiter Scotland Yard spielten. Im Anschluss hatten alle Gruppen noch Zeit, sich Dresden anzuschauen. Am Nachmittag fuhren wir wieder zurück auf den Lagerplatz, auf den in der Zwischenzeit ein Platzregen runtergegangen war. Daher hieß es erst einmal Sachen in der Sonne trocken.

chaos-nach-regenEigentlich sollte am nächsten Tag unser Geländespiel sattfinden, aber wegen des Regens, der schon am Tag zuvor einige unserer Sachen durchnässt hatte, fiel es leider aus. So hatten wir einen Tag, an dem wir Karten nach Hause schreiben konnten oder lasen.

In den nächsten Tagen war das Wetter weiter wechselhaft, deshalb fanden meistens AGs statt, was nicht langweilig wurde, da es ja viele verschiedene gab.  Zwischendurch gab es auch immer wieder ein Anspiel von der Theatergruppe. Auf diesem Lager hatten wir das Thema „Robin Hood“ und so erfuhren wir mehr von der Geschichte.

Am Dienstagnachmittag hatten wir Besuch von der Bürgermeisterin und Bewohnern aus Rödern. Sie wollten sich den Lageralltag eines Pfadfinders angucken. Nach einer Andacht von Oliver Harder, Diakon in Henstedt Ulzburg, der seine Ausbildung ganz in der Nähe von Rödern, in Moritzburg gemacht hat, gab es Kaffee und Kuchen für alle.

Am Dienstagabend fand noch ein Highlight statt. Drei Pfadfinderinnen wurden abends in der Rödern, mit Fackelbeleuchtung, getauft.

Am letzten Tag fand der bunte Nachmittag, das ist immer der letzte Nachmittag auf dem Lager, an dem Gruppen oder einzelne Personen etwas vorspielen oder singen, statt. Der Nachmittag war sehr schön. Den Abend verbrachten die Stämme in ihren Dörfern und sangen.

Dann war auch schon unser Abfahrtstag. Wir wurden früher als sonst geweckt und am Morgen fand unser letzter gemeinsamer Kreis statt. Wir sangen zum Abschluss „Nehmt Abschied Brüder“ und „Herr, wir stehen Hand in Hand“ und beteten das Vaterunser. Dann ging es mit Gepäck zu den Bussen. Aber nicht alle Pfadfinder fuhren nach Hause, sondern das Nachkommando, bestehend aus den älteren Pfadfindern, baute noch die Zelte ab und räumte den Platz auf.

Das Sommerlager hat dieses Jahr wieder viel Spaß gemacht. Es ist immer schön, die Gemeinschaft unter den Pfadfindern zu spüren.

 

Von Helene Clausen

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